Ob jung oder alt - etwa 75 Prozent der Deutschen besitzen einen PC mit Internetanschluss. Digital pflegen sie Freundschaften in sozialen Netzwerken, tätigen Bankgeschäfte, hören Musik und verwalten private Fotos. Doch was geschieht mit den teilweise intimen und sensiblen Daten nach dem Tod?

Der Computer übernimmt heute in der Regel viele Aufgaben, die wir früher an unserem Schreibtisch erledigt haben. Schriftverkehr, Banking, Buchhaltung und vieles mehr findet häufig nur noch auf dem PC statt ,statt Tagebüchern und Privaten Fotoalben die man in Schränken und Regalen aufbewahrte kommen heute Nootebooks ,CD,DVD Blueray Speichersticks mancherorts auch noch Disketten und sonstiges.
Private Informationen liefern Trauernden unter Umständen aber Informationen über den Toten, die er ansonsten nicht zur Verfügung hätte.Das kann sehr wichtig werden wenn es Geld oder Grundstücksangelegenheit geht als auch wenn bestehende Verträge im Netz gekündigt oder Dienste abgemeldete werden müssen. Rechte an veröffentlichten Texten Bildern und manchmal auch mit erheblichen Verkaufserlösen verbunden. Fristen für Domainverlängerung laufen jährlich ab wenn keine Zahlungen an die Provider erfolgen etc.

Erben sollten dem digitalen Nachlass aber genauso sorgfältig prüfen wie Schriftstücke aus Papier. Einerseits können Hinterbliebene eventuell wichtige Hinweise finden für die Entscheidung, ob sie das Erbe annehmen sollen – etwa in Bezug auf Kredite oder andere mögliche Dinge.

 

 

 

 

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